Im Jahre 1899 gründete der aus Amorbach stammende Geheimrat Heinrich Albert
die Tonindustrie, die späteren Albertwerke. Man stellte dort Steinzeug, das heißt
unglasierte Bodenfliesen in verschiedenen Farben und Größen her. Da sich wenig
einheimische Mädchen um Arbeit in der Fabrik bemühten, erbaute man ein Mädchenheim und warb junge Arbeitskräfte aus Niederbayern und dem Bayerischen
Wald an. Das Heim wurde von drei Nonnen geleitet.