Das Tonbergwerk zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Ursprünglich wurde der Ton im Tagebau gewonnen. Ab etwa 1786 wurde mit dem Bau von Stollen und Schächten der untertägige Abbau (Tiefbau) zur Regel.

Lange Zeit mussten die Schollen mühsam von Hand mit dem Schrammbeil herausgebrochen werden. Ab dem Jahr 1951 wurden Druckluftspaten eingesetzt.

Die hohe Plastizität des Tons führte dazu, dass sich Strecken durch Gebirgsdruck verengen, was einen ständigen und aufwendigen Ausbau mit Holz oder Stahl erforderte.